Verlauf

Die drei Phasen des Burnouts:

  • Phase 1: Symptome wie ein Gefühl der Unentbehrlichkeit, gesteigertes Engagement in Richtung Hyperaktivität. Eigene Bedürfnisse werden verleugnet. „Andere brauchen mich mehr als ich mich brauche!“
  • Phase 2: Rückzug beginnt: man entwickelt eine Distanz zu früheren Interessen, alles wird egal, man vermeidet Kontakte, Idealismus verschwindet. Empathie findet nicht mehr statt – die ersten Krankheitstage beginnen
  • Phase 3: Hier geht es richtig bergab: völliger Rückzug, negative Selbsteinschätzung, Schuldgefühle, depressive Phasen, Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit (Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme), Schlafprobleme und körperliche Beschwerden wie Herzjagen, Magen- und Kopfschmerzen, Verspannungen etc.

Burnout ist ein schleichender Prozess, der sich über Monate bis Jahre durch physische, emotionale und mentale Verausgabung entwickelt.

Es kann dazwischen immer wieder zu Phasen der Besserung und Erholung kommen. Oftmals werden erste Symptome ignoriert, auf längere Erholungsphasen wird verzichtet, dabei gilt:

„Je früher die ersten Anzeichen wahrgenommen werden und man etwas tut, desto rascher verläuft die Heilung!“